Notfallrucksäcke für Madagaskar

Nach dem wir letztes Jahr auf das neue System der Notfallrucksäcke umgstiegen sind, wurden mehrere alte Rucksäcke ausgemustert. Schon von einigen Gebrauchsspuren gezeichnet, waren sie aber trotzdem zu schade zum Entsorgen.

Darum haben wir sie der Organisation „Ärzte für Madagaskar e.V.“ gespendet.  Die Rucksäcke haben wir kurz vor Weihnachten nach Berlin geschickt und inzwischen befinden sie sich bereits in Madagaska. Die Ärzte betreiben im Süden des Landes drei Krankenwagen. Hier kommen unsere Notfallrucksäcke zukünftig zum Einsatz und unterstützen so die Arbeit der Helfer vor Ort.

Startseite

Isarweihe

Jedes Jahr am 6. Januar feiert die orthodoxe Kirche einen Gottesdienst auf der Ludwigsbrücke mit anschließender Gewässersegnung. Dabei wird das Holzkreuz insgesamt drei Mal in die Isar geworfen und von Schwimmern geborgen.

Auch in diesem Jahr wurde das dritte Kreuz von einem unserer Wasserretter aus der Isar heraus geholt.

Zur Absicherung dieser Veranstaltung war unsere Ortsgruppe mit 7 Einsatzkräften vor Ort.

Die Veranstaltung wurde vom BR gefilmt, den wir bei den Dreharbeiten mit unserem Boot unterstützt haben.

(Sendetermin Montag 07.01.2019 um 16 Uhr in „Wir in Bayern“)

Wasserrettungseinsatz am Lerchenauer See

Heute gegen 16:53 Uhr wurden unsere Schnelleinsatzgruppen (SEG) der Wasserwacht auf einen Ertrinkungsunfall am Lerchenauer See alarmiert. Die beiden Schnelleinsatzgruppen waren innerhalb kürzester Zeit, gemeinsam mit der Feuerwehr München, der DLRG und dem alarmierten Helikopter vor Ort.

Die Helfer starteten umgehend die Suche nach dem vermissten Mann. Er wurde durch Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr kurz darauf leblos am Seegrund in der Nähe des südwestlichen Ufers gefunden.

ROT und BLAU – Neue Notfallrucksäcke für die Wasserwacht am Langwieder See

Im Rahmen einer organisatorischen Umstrukturierung des gesamten Sanitäts- sowie Notfallmedizinwesens der Ortsgruppe München-West am Langwieder See und Lußsee wurden durch das Münchner Rote Kreuz sowie durch lokale Spendenpartner 5 neue Notfallrucksäcke beschafft.

Der Schwerpunkt der zuvor genannten Umstrukturierung lag im Bereich der Übersichtlichkeit. Die zuvor jahrelang verwendeten Notfallrucksäcke vereinten den Behandlungsbereich „Kreislauf“ und „Atmung“ in einem kombinierten Rucksack. Dies führte bei der Behandlung von vital bedrohten Patienten (Lebensgefahr), mit hohem Materialbedarf, zu einer gewissen Unübersichtlichkeit sowie zu einem erhöhten Stress, da 2 oder 3 Rettungskräfte aus einem Rucksack gleichzeitig arbeiten mussten.

Durch die ständig voranschreitende Entwicklung im Feld der Notfallmedizin, geht der Trend hinsichtlich Materialmanagement sowie Übersichtlichkeit immer mehr Richtung Modulsystemen. Der Vorteil dieses Systems ist die erhebliche Verbesserung der Übersichtlichkeit von verschiedener Behandlungs- sowie Aufgabenbereiche. Der zuvor vereinte Rucksack wurde durch die Umstrukturierung auf 2 Rucksäcke aufgeteilt. Diese sind jetzt: Roter Rucksack (Kreislauf) + Blauer Rucksack (Atmung)

Diese neuen Rucksäcke sind farblich sowie durch eine jeweilige Beschriftung auch bei schwierigen Situationen klar erkennbar.

Der Inhalt der Rucksäcke wurde mittels beschrifteten Modultaschen nach Behandlungs- und Aufgabenbereichen aufgeteilt.

 

Neben den beiden 2-Rucksacksystemen für das Motorrettungsboot sowie das Einsatzfahrzeug, welches auch als First-Responder Einheit in Langwied und Lochhausen fungiert, wurde eine gelber Rucksack mit abgespecktem Inhalt beschafft. Bei genauerer Betrachtung des Inhaltes lassen sich hier ebenfalls die beiden Farben ROT (Kreislauf) und BLAU (Atmung) wiederfinden. Dieser Rucksack ist für die Fahrradstreife im Seengebiet sowie als Versorgungseinheit für kleinere medizinische Indikationen vorgesehen.

 

Wenige Tage nach der Einweisung aller ehrenamtlichen Kräfte an der Wasserrettungsstation in das neue System, kamen die neu beschafften Rucksäcke im Rahmen des Wachdienstes im Seengebiet sowie von mehreren First-Responder Einsätzen zum Einsatz. Vor allem bei unübersichtlichen Einsatzstellen, einem Verkehrsunfall an einer Hauptstraße, profitierten die Einsatzkräfte bereits in den ersten 2 Monaten erheblich vom neuen System. Auch die Betroffenen einer gewaltsamen Auseinandersetzung wurden durch die Ehrenamtlichen und deren neuem mitgeführtem Equipment erfolgreich medizinisch versorgt. Ebenfalls eilten die Helfer von der Wasserwacht München-West nach Alarmierung durch die Leistelle München zum Lußsee. Dort leiteten sie nach einem Ertrinkungsunfall eines Mädchens notfallmedizinische Maßnahmen ein.

 

Um jetzt und auch in Zukunft von BLAU und ROT sprechen zu können, dankt die Wasserwacht ihren lokalen Spendenpartner: Friseur Westside hair, Metzgerei Zimmermann, Fahrschule Wanke, Bezirksausschuss Lochhausen-Langwied-Aubing, Bezirksausschuss Allach-Untermenzing

Tragischer Ertrinkungsunfall

Am 7.08.2018 kam es am Lußsee zu einem tragischen Ertrinkungsunfall.

Gegen 16:15 Uhr ging ein vierjähriges Kind am Lußsee unter. Sofort wurde die Wasserwacht vor Ort alarmiert. Bis zum Eintreffen der Rettungsschwimmer wurde das Kind bereits durch weitere Badegäste an Land gebracht. Nach der Erstversorgung durch die Wasserwacht wurde das Kind, unter laufender Reanimation, im Notarztwagen Nymphenburg in den Schockraum des Klinikums Dritter Orden gefahren.

Deswegen appelliert die Wasserwacht an alle Eltern: lassen Sie niemals Ihr Kind unbeaufsichtigt ins Wasser. Wenige Minuten genügen, um das Kind aus den Augen zu verlieren. Schwimmhilfen wie Schwimmflügel oder Schwimmreifen sind kein Schutz vor dem Ertrinken, das Kind kann aus diesen herausrutschen und unter gehen. Besuchen Sie frühzeitig mir Ihren Kindern Schwimmkurse um ihnen den Umgang mit dem Wasser nahe zu bringen.

#wirsuchendich #wasserwacht #lußsee #machmit #rettungschwimmer #ehrenamt #brk #roteskreuz

Übung in der Jochen Schweizer Arena

„SEG-Alarm“ in der Jochen Schweizer Arena
Am 7.5.2018 traff sich die Schnelleinsatzgruppe München West in der Jochen Schweizer Arena in Ottobrunn zu einem etwas anderem Training. Neben der Teambildung stand ein Höhengewöhnungstraining im Hochseilgarten im Vordergrund. Im Outdoor-Bereich konnten die 17 Teilnehmer ihre Höhenfähigkeit testen. Spannender Abschluss war die Fahrt mit dem Flying Fox über das Gelände von Jochen Schweizer.

Vielen Dank an der Fa. Jochen Schweizer, die uns ihr Gelände kostenlos zu Verfügung gestellt haben.