Großer Fortbildungstag

Gestern am 25.07.2020 fand innerhalb unserer Ortsgruppe ein großer Fortbildungs- und Übungstag satt. Ursprünglich war diese Veranstaltung am Anfang der Wachsaison (Anfang Mai) geplant, musst aber wegen den Auflagen zur Eindämmung der Corona Pandemie verschoben werden. Rund 30 aktive Mitglieder nahmen hochmotiviert und engagiert an dieser Fortbildung teil und trainierten ihr Können an verschiedenen Stationen. Es wurde die Reanimation nach Herz-Kreislauf-Stillstand bei Erwachsenen, Kindern und Säugligen geübt. Hier kam ein neues Trainingsgerät (ShockLink) zum Einsatz mit dem unsere Helfer die Möglichkeit haben mit unserem AED (Defibrillator) an einer Übungspuppe zu üben. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich beim Bezirksausschuss Allach-Untermenzing für die Finanzierung des Übungsgerät. An einer weiteren Station wurde der Umgang mit unserem Side Scan Sonar geschult und die richtige Interpretation der damit erzeugten Darstellung geübt. Des weiteren wurden verschieden Suchtechniken für unsere Rettungstaucher und der schnelle Erstangriff mit Schnorchel Ausrüstung trainiert. Unsere Bootsführer konnten die präzise Beherrschung und das sichere Manövrieren der Boote üben. Alles besonderen Service für unsere Mitglieder, gab es auch die Möglichkeit sich auf Corona Antikörper testen zu lassen. Wir sind auf das Ergebnis gespannt. Vielen Dank an alle die es ermöglicht haben, dass dieser Tag zu so einem Erfolg wurde!!!

1. Übung der SEG West nach Corona Lockdown

Nach mehreren Monaten Zwangspause konnte gestern die erste Übung unserer Schnelleinsatzgruppe wieder stattfinden. Die Resonanz war hervorragend! 23 Einsatzkräfte incl. 5 Rettungstaucher trainierten verschiedene Techniken zur Vermisstensuche unterwasser.

Hierbei kam modernste Technik zum Einsatz. Es wurde eine Unterwasserdrohne getestet, der Seegrund wurde per Side Scan Sonar abgesucht und zur Überwachung aus der Luft kam unsere Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz.

Vielen Dank an alle Teilnehmer!

Sommerwochenende verlangt Helfern Höchstleistung ab!

Das sommerliche Wetter am vergangen Wochenende lockte extrem viele Badegäste an unsere Seen. Verstärkt wurde das Ganze durch den Corona bedingten Wegfall vieler Urlaubsreisen und die geringeren Kapazitäten der Freibäder.

Unsere ehrenamtlichen Helfer hatten entsprechend viel zu tun! So würde an nur einem Tag unsere Schnelleinsatzgruppe (SEG) 5 mal alarmiert, das ist ein absoluter Rekord. Es kam bisher auch noch nicht vor, dass zwei Wasserrettungseinsätze parallel bewältigt werden mussten und zeitgleich noch ein Patient an unserem eigenen See auf unsere medizinische Hilfe angewiesen war. All das wurde hervorragend gemeistert!!!

Vielen Dank an alle unsere engagierten Einsatzkräfte, so etwas ist nur in einem starken Team möglich!

Vermisstensuche Fasanariesee

Nach dem Fund herrenloser Kleidung am Ufer des Fasaneriesee wurde die SEG alarmiert.

Zum Einsatz kam einer unserer Rettungstaucher, eine Drohne mit Wärmebildkamera und unser Side Scan Sonar. Nach ca einer Stunde erfolgloser Suche wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen.

Treibender Baumstamm löst SEG Alarm aus

Ein im Wasser treibender Baumstamm löste heute (22.05.2020) am Langwieder See einen SEG Alarm aus. Aus der Ferne wirkte der Stamm, wie eine bewusstlos im Wasser treibende Person. Ein Gast des Restaurants am Langwieder See bemerkte dies, weswegen das Restaurantpersonal die Wasserwacht West alarmierte.

Um 16:48 Uhr wurde der Alarm der Schnelleinsatzgruppen West und Ost, sowie des Einsatzleiters Wasserrettung ausgelöst.

Sofort wurde eine große Suche ausgelöst, mit Hubschraubern, mehreren Booten, Tauchern und Wasserrettern um die vermeintliche Person in Not zu finden. Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten Hand in Hand und suchten den See in der Nähe des Biergartens unter Wasser ab, ein Bootstrupp befragte Passanten und Badegäste, ob sie etwas Entsprechendes bemerkt hätten.

Eine Bootsmannschafft fand schlussendlich den Baum, der Melder konnte bestätigen, dass er dies gesehen hat. Glücklicherweise Einsatzende für alle teilnehmenden Einsatzkräfte und keine Person in Gefahr.

Unglaubliche Entdeckung

Heute haben Rettungstaucher der Ortsgruppe München West eine überraschende Entdeckung gemacht. Bei einem Übungstauchgang im Luss See fanden sie in gut 14m Tiefe ein relativ gut erhaltenes Flugzeugwrack. Nach ersten Einschätzungen handelt es sich hierbei um einen amerikanischen Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg. Dass das Wrack bisher nicht gefunden wurde liegt vermutlich daran, dass im Luss See das Sporttauchen verboten ist und sich die Fundstelle in einem abgelegenen Teil des Sees befindet, in dem normalerweise auch keine Übungen stattfinden.

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Das Flugzeug wurde wahrscheinlich am Ende des Zweiten Weltkriegs abgeschossen. Wie es jedoch in den See gelangte, der erst im Jahr 2000 angelegt wurde, gibt den Einsatzkräften Rätsel auf.

Die Natur freut sich über dieses künstliche Riff, so haben sich zahlreiche seltene Fische angesiedelt, die normalerweise nur in südlicheren Gefilden, wie dem Mittelmeer anzufinden sind.

Stefan Gruber, einer der Einsatztaucher: „Es ist bestimmt kein Zufall, dass der Fund genau heute gemacht wurde“.

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Jugend beim Rettungsschwimmwettbewerb

Die Jugend unserer Ortsgruppe hat heute mit 2 Teams am Rettungsschwimmwettbewerb in Ebersberg teilgenommen. Insgesamt 10 Jugendliche haben in den verschiedenen Disziplinen ihr Wissen und Können unter Beweis gestellt. Hierzu zählen unter anderem theoretisches Wissen aus den Bereichen Erste Hilfe und Wasserrettung, sowie entsprechende Fallbeispiele. Ein kurzer Vortrag der Wasserrettungshundestaffel Augsburg rundete den Vormittag ab.

Am Nachmittag könnten sich die Jugendlichen in verschiedenen Rettungsschwimmstaffeln mit den anderen Teams aus den Kreisverbänden München und Ebersberg messen.

Isarweihe

Bei strahlendem Sonnenschein hat die griechisch orthodoxe Gemeinde München einen ökumenischen Gottesdienst auf der Ludwigsbrücke gefeiert. Höhepunkt der Messe war die Segnung der Isar. Hierzu wird ein hölzernes Kreuz dreimal von der Brücke in das eisige Wasser geworfen. Mutige Gemeindemitglieder springen hinterher um das Kreuz aus dem Wasser zu holen. Traditionsgemäß wird das letzte Kreuz von einem unserer Wasserretter geborgen.

Gafferschutz

Nachdem wir im vergangenen Sommer bei Einsätzen massiv mit Gaffern zu tun hatten, hat sich unsere Ortsgruppe dafür entschieden, eine mobile Sichtschutzwand anzuschaffen. Diese Wand ist innerhalb kurzer Zeit aufgebaut, verhindert den Blick auf den Verletzten und sorgt für die nötige Privatsphäre des Patienten.

Wir möchten uns besonders beim Bezirksausschuss Allach-Untermenzing für die Finanzierung dieser Maßnahme bedanken.

Ertrinkungsunfall am Luss See

Kurz vor 18 Uhr schrillte am Lusßsee der Alarm. Eine Notrufsäule wurde bedient. Die Meldung: Ein Mann Mitte 30 ist im Wasser vermisst.

Sofort rückten wir mit einem Boot, 3 Tauchern und mehreren Fahrzeugen zum Seeufer aus. Gleichzeitig wurde die Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch ein Hubschrauber zur Unterstützung angefordert.

Der verunglückte Mann befand sich beim Eintreffen der Helfer unter Wasser, doch einer unserer Schnorchler entdecktet ihn innerhalb weniger Minuten. Da keine Atmung feststellbar war, reanimierten die gut Ausgebildeten Helfer sofort bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und des Notarztes der Feuerwehr. Die schnelle Hilfe und die Wiederbelebungsmaßnahmen führten dazu, dass beim Patienten glücklicherweise, zum Zeitpunkt des Abtransportes durch den Helikopter, selbständiger Puls und Atmung feststellbar waren.

Die Frau des Mannes, wie auch seine sechsjährige Tochter wurden während der gesamten Rettungsmaßnahmen Psychosozial durch eine entsprechend ausgebildete Wasserwachtlerin betreut und versorgt.

Die hinzugerufene Polizei musste allerdings auch gegen einige Gaffer vorgehen. Der Vorfall wurde von mehreren Personen mit dem Handy gefilmt und fotografiert. Ein besonders dreister Badegast filmte sogar vom Wasser aus die Wiederbelebungsmaßnahmen des Opfers. Die Polizei wird bei einigen dieser Schaulustigen entsprechend handeln und sie zur Rechenschaft ziehen. Laut dem aktuellen Bußgeldkatalog kann Gaffen mit Strafen zwischen 20 Euro und 1000 Euro belegt werden. Das Fotografieren und Filmen einer hilflosen Person kann sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen.